Bücher


Zum Thema
"Jugend und Alkohol"

Heidi Kuttler / Franz Schmider:
"Filmriss, Koma, Suchtgefahren?"
Wie Eltern ihr Kind schützen können

Alkohol ist in der westlichen Welt seit Jahrzehnten die Droge Nummer eins. Berichte über Flatrate- und Komatrinken verstärken die Ängste der Eltern um ihre Kinder. Doch was können sie tun, und ab wann sollten sie aktiv werden? Dazu gibt dieser Ratgeber klare Empfehlungen.

Eltern können das Trinkverhalten der eigenen Kinder oft nur schwer abschätzen. Dieses Buch verhilft ihnen zu einem realistischen Augenmaß. Hier erfahren sie, wie sie angemessen auf einen erhöhten Alkoholkonsum ihrer Kinder reagieren können. Es gibt konkrete Vorschläge für bindende Absprachen mit ihnen und Empfehlungen für präventive Maßnahmen, damit Jugendliche einen besseren Umgang mit unserer alllgegenwärtigen Alkoholkultur entwickeln können und nicht in Abhängigkeit geraten.
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Christina Adler-Schäfer / Sabine Lang: "3,7 Promille oder so..."
Rauschtrinken: 12 Jugendliche berichten

Fallbeispiele von Jugendlichen, die im Rahmen des "HaLT-Hart am Limit"-Projektes nach einer Alkoholintoxikation im Krankenhaus zu einem Beratungsgespräch besucht wurden. Hier kommen die Jugendlichen selbst zu Wort und schildern das Erlebte in eigenen Worten.
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Zum Thema Alkohol allgemein

Babor, Thomas u.a.: Alkohol – Kein gewöhnliches Konsumgut Forschung und Preispolitik.
Aus der Perspektive der Gesundheitsforschung ist Alkohol kein gewöhnliches Konsumgut. Alkohol hat weltweit Folgen für Individuen und Gesellschaften bis hin zu Krankheit und vor- zeitigem Tod. Alkohol hat darüber hinaus einen ungünstigen Einfluss auf viele Aspekte des sozialen Lebens. Gesundheitspolitik und Alkoholforschung haben zum Ziel, diesen Auswirkungen sinnvoll zu begegnen. Was sind alkoholpolitische Maßnahmen? Warum sind sie wichtig? Welche Interventionen sind effektiv? Das Buch beleuchtet die neuesten Erkenntnisse zur Effizienz nationaler und internationaler alkoholpolitischer Maßnahmen. Der Fokus liegt auf Empfehlungen hinsichtlich der wichtigsten Strategien: Besteuerung und Preispolitik, Regulierung von Kauf und Verkauf von alkoholischen Getränken, Modifizierung der Trinksituation, Maßnahmen gegen Trunkenheit am Steuer, Regulierung der Werbung für Alkohol, Präventions- und Therapieprogramme. Der deutschen Ausgabe sind drei Kapitel zur Alkoholpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigefügt. Diese Beiträge diskutieren u.a. die Frage ob und wie die Ergebnisse auf den deutschen Sprachraum übertragen und welche Maßnahmen umgesetzt werden können.
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Bühler, Anneke/Kröger, Christoph: Expertise zur Prävention des Substanzmissbrauchs.
Die Expertise beurteilt die Wirksamkeit existierender Maßnahmen zur Prävention des Substanzmissbrauchs anhand von qualitativ hochwertigen Übersichtsarbeiten wie Reviews und Meta-Analysen. Wirksamkeit wird definiert als Verhinderung, Verzögerung oder Reduktion des Konsumverhaltens von Tabak, Alkohol, Cannabis und anderen illegalen psychoaktiven Substanzen bei Kindern und Jugendlichen. Sowohl Maßnahmen der Verhaltens- als auch der Verhältnisprävention werden berücksichtigt. Vorgestellt werden Schlussfolgerungen zur Effektivität von Maßnahmen, die in unterschiedlichen Settings (Handlungsfeldern) angesiedelt sind sowie substanzspezifische Schlussfolgerungen. Aussagen zu geschlechtsspezifischer Wirksamkeit und negativen Folgen von Suchtprävention sowie zu Effizienz werden formuliert. Vorab wird der theoretische Hintergrund gegenwärtiger suchtpräventiver Maßnahmen vorgestellt.Die Expertise bietet eine qualifizierte Unterstützung für die Konzeption suchtpräventiver Maßnahmen in den Settings Familie, Schule, Freizeit und Community. Sie thematisiert darüber hinaus die Wirkung von Medienkampagnen und den Einfluss gesetzgeberischer Maßnahmen.
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Zum Thema Pubertät

Henning Köhler, Jugend im Zwiespalt: Eine Psychologie der Pubertät für Eltern und Erzieher
Die Kluft zwischen Jugendlichen und denen, die ihnen Wegweiser ins Leben sein sollten, wird immer größer. Vorwurfshaltungen und Empfindlichkeiten vereiteln das Gespräch, wenn es gerade am nötigsten wäre. Henning Köhler beschreibt solche Krisen und zeigt Lösungswege, die zu einem neuen Verhältnis zwischen Erziehern (Eltern und Lehrer) und dem Jugendlichen führen können.

Haim Omer, Arist von Schlippe; Autorität ohne Gewalt: Coaching für Eltern von Kindern mit Verhaltensproblemen.
Zunehmend verlieren Eltern in ihrer Familie die Autorität - sie werden an den Rand der Familie gedrückt und fürchten sich vor ihren Kindern. Die Kinder haben in der Familie das Heft in die Hand genommen - sei es durch renitentes Verhalten, durch eine körperliche Symptomatik, durch Suiziddrohungen, durch destruktives Verhalten oder offene Gewalt.
In diesem Buch wird ein Vorgehen für Eltern vorgestellt, das auf den Gedanken Gandhis über den gewaltlosen Widerstand basiert: Schrittweise stellen die Eltern ihre elterliche Präsenz wieder her und sorgen gleichzeitig dafür, dass die Punkte, an denen es gewohnheitsmäßig zu Eskalationen kam, entschärft werden.

Heidemarie Brosche, Nervenprobe Pubertät: Wie Eltern sie bestehen können
Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden - dies jedenfalls ist die Meinung der betroffenen Jugendlichen. Die Eltern freilich sehen das etwas anders... Das Buch ist nicht nur ein Ratgeber, sondern darüber hinaus ein Aufmunterungsbuch für pubertätsgeplagte Eltern. Es vermittelt Denkanstöße, wie Eltern ihr eigenes Verhalten und Denken mit allen Prioritäten kritisch hinterfragen können, und vielleicht bringt dieses Buch die Leserinnen und Leser ab und zu sogar dazu, über aktuelle Situationen und über sich selbst zu lachen.

Jan-Uwe Rogge, Pubertät. Loslassen und Haltgeben
Der Nervenkrieg zwischen rebellischen Kindern und ihren gestressten Eltern muss nicht sein. Mit Pubertät lässt sich auch produktiv umgehen. Grenzen setzen, genau darum geht es auch in der Pubertät und in diesem Buch über die Kämpfe zwischen Eltern und ihren pubertierenden Kindern, damit Eltern lernen, gleichzeitig loszulassen und Halt zu geben.